Kinderschutz-Zentrum Graz
Mandellstraße 18/2
8010 Graz

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Fax: +43/(0)316/83 19 41 - 6
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Sorgentelefon
MiniMax Drucken

Die MiniMax-Veranstaltungen wurden von uns entwickelt, um kompakt und aktuell über Veränderungen, Entwicklungen und Trends der modernen Kinderschutz-Arbeit und der Jugendwohlfahrt zu informieren. Nach einer umfassenden Einführung in das jeweilige Thema durch die ReferentInnen wird es die Möglichkeit der Diskussion und des interdisziplinären Austausches der TeilnehmerInnen geben. Die MiniMax-Veranstaltungen richten sich an die MitarbeiterInnen von Jugendwohlfahrtseinrichtungen, Beratungsstellen, medizinischen Einrichtungen, Schulen und Kindergärten. Ebenso sind Eltern und andere interessierte Personen herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

 

„Verdacht sexueller Missbrauch – was tun?“

 

HelferInnen, die den Verdacht haben, dass ein Kind sexuellen Übergriffen ausgesetzt ist, kommen häufig selbst in emotionale Bedrängnis.

Wie kann in solchen Fällen zum Schutz des Kindes reagiert werden? Im Workshop werden hierfür hilfreiche und gut durchdachte Lösungsstrategien erarbeitet.

 

Referentin: Gabriella Walisch

Termin: 14. Oktober 2010, 14.00 bis 17.00 Uhr  Jetzt buchen ...

 

„… und dann kam die Wut!“

Theoretische Hintergründe und praktische Beispiele rund um das Thema Aggression bei Kindern und Jugendlichen

 

Glaubt man den Medien, so scheinen Aggressivität und Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen gegenwärtig explosionsartig anzusteigen. Nicht nur zwischen Gleichaltrigen häufen sich handfeste Raufereien, auch wir Erwachsene werden immer öfter Ziel jugendlicher Attacken. Eltern fühlen sich hilflos, LehrerInnen alleine gelassen. HelferInnen, die zu Rate gezogen werden scheitern schon oftmals am Herstellen einer arbeitsfähigen Beziehung. Hohe Erwartungen von Außen, gepaart mit der Forderung möglichst schnell spürbare Verhaltensänderungen zu erzielen erzeugen zusätzlichen Druck.

 

In der hier angebotenen MiniMax Veranstaltung sollen mögliche Ursachen aggressiven Verhaltens beleuchtet, aufrechterhaltende Bedingungen dieser Entwicklung diskutiert werden. Die Grenze zwischen „normalen“ und als „auffällig“ bezeichnetem Verhalten soll kritisch betrachtet, mögliche Auswege erarbeitet und diskutiert werden. Auch der Frage nach geschlechtsspezifischen Unterschieden im aus- und erleben von Aggressionen soll an diesem Nachmittag nachgegangen werden.

 

Sowohl Eltern als auch LehrerInnen, Beraterinnen und anderen interessierten Personen, die im psychosozialen Bereich mit dieser Thematik konfrontiert sind soll diese Veranstaltung eine Unterstützung für den Alltag anbieten.

 

Referentin: Mag. Anja Gutmann

 

Termin: 18. November 2010, 14.00 bis 17.00 Uhr Jetzt buchen...