Kinderschutz-Zentrum

Graz und GU

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8020 Graz

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bild baumWir wissen bisher wenig darüber, wie es Kindern geht, deren Geschwister lebensbedrohlich erkrankt sind. Wie sie die Krankheits- und Sterbephase des Bruders oder der Schwester erleben und welche Unterstützung sie benötigen. Seit einigen Monaten wird das Kindeschutz-Zentrum Graz und die dort arbeitenden Therapeut*innen um Beratung, Therapie und/oder Begleitung von Geschwisterkindern angefragt.

Grundsätzlich wird im Rahmen der Palliativkonzepte die gesamte Familie unterstützt, jedoch bedarf es für Kinder bzw. Geschwisterkinder schon im Feld einer lebensbedrohlichen Erkrankung des Bruders, der Schwester oder eines Elternteiles einer besonderen Unterstützung.

Viele Eltern, Erziehungsberechtige fragen sich manchmal, wie sie in dieser Situation angemessen auf ihre Kinder eingehen können. Oft sind sie unsicher, was sie den Kindern sagen können und was diese verstehen. Oder sie wundern sich, dass ihre Kinder wenig nachfragen, wenn es um die Erkrankung eines Elternteils geht. Welche Worte begreift es, wie viel Wahrheit verträgt es? Dabei geht es um eine Wahrheit, die für die Eltern selbst bestürzend ist.

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass sich solche und noch viele weitere Fragen für Eltern stellen, wenn sie selbst mit einer schweren körperlichen Krankheit konfrontiert sind. Eine solche Situation ist immer belastend.

Ziel einer Beratung muss es sein, eine präventive Unterstützung der Mütter, Väter und Angehörigen zu gewährleisten. In Gesprächen versuchen wir, die Situation und möglicherweise auftretende Schwierigkeiten mit der gesamten Familie gemeinsam zu erfassen. Dabei kann es um alle Fragen gehen, die die Auswirkungen der körperlichen Erkrankung auf die Beziehungen zu den Kindern und deren Entwicklung betreffen.

Es geht darum als Familie miteinander ins Gespräch zu kommen. Über die Krankheit, über die Wünsche, Ängste und Fragen, über das, was sich schwer sagen lässt.

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